„Warum die Aufregung? Es ist doch bekannt, dass Wahlen manipuliert werden!“

In der Wahlsoftware für die Bundestagswahl wurden erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Kein Grund zur Aufregung, findet Bundeswahlleiter Dieter Sarreither: „Es ist doch allgemein bekannt, dass Wahlen manipuliert werden“. Dies sei in Amerika so gewesen und sei auch in Deutschland nicht anders. „Warum sollten wir also viel Geld und Personal in die Sicherheit der Wahl investieren, was dann an einer wirklich entscheidenden Stelle fehlt?“, fragt sich der 65-Jährige. Deshalb habe man den Zugang zu einem internen Netzwerk, mit welchem die einzelnen Wahlergebnisse übermittelt werden, auch nur mit dem simplen Passwort „test“ gesichert.

Der Wahlvorgang und die Auszählung selber erfolgen bekanntlich per Hand. Man könnte die Nutzung der unsicheren Software also auch umgehen und wäre auf der sicheren Seite. Sarreither fände das unfair: „Es wird immer an Gleichberechtigung appelliert. Dann muss auch Deutschland wie die USA mit manipulierten Ergebnissen leben“. Hillary Clinton, die immer noch Putin für ihre Wahlniederlage in den USA verantwortlich macht, bedankte sich umgehend über Twitter für die Solidarität.

Gewaltiger Einfluss auf das Weltgeschehen

Neben Clinton zeigte sich auch Putin dankbar, da seinen Hackern so viel Arbeit erspart bleibe. Im Gegenzug sei er bereit, die eingesetzten Streitkräfte in Syrien zu verfünffachen. „Wenn ich Ernst mache, ist der Bürgerkrieg in spätestens einem Monat vorbei. Dann ist Syrien wieder sicher und die syrischen Flüchtlinge können zurückkehren“, sagte der russische Präsident.

Im derzeitigen Wahlkampf würde das Christian Lindner (FDP) in die Karten spielen. Seine Forderung, alle Flüchtlinge unmittelbar zurückzuschicken, wenn der Zustand in den Herkunftsländern das zulasse, könnte er so wesentlich schneller als erwartet umsetzen. Dem Bildungsbad gegenüber gab das vielbeschäftige Model eine kurze Stellungnahme ab: „Putins nette Geste freut mich sehr. Dann können die Flüchtlinge direkt am Wiederaufbau mitwirken“.

Sarreither kann darüber nur lachen: „Man merkt, dass er eigentlich Model und nicht Politiker ist. Er hat wohl immer noch nicht verstanden, dass er keinen Einfluss auf die Ergebnisse hat“.

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