Viganó erweitert Vorwürfe: Papst Franziskus angeblich gegen Inquisition

Erzbischof Carlo Maria Viganò hat sein ursprünglich elfseitiges Schreiben, indem er Papst Franziskus vorwirft, er habe Kardinal McCarrick für seine langjährigen sexuellen Missbräuche Minderjähriger gedeckt, um weitere fünf Seiten erweitert. Hinzu kommen gleich mehrere Anschuldigungen.

Unter anderem wirft er Papst Franziskus vor, er  habe sich 2015 geweigert, das Ansuchen der orthodoxen US-amerikanischen Katholiken zu erhören, in welchem sie um die Wiedereinführung der Inquisition gebeten hätten.

Damals ließ sich vom Gesuch folgendes erschließen: 

„Das Hexentum ist in gänzlich neuer Gestalt in unsere gottesfürchtige Mitte getreten. Homosexualität und Travestie verseuchen das Ebenbild des Herren und gelten sühnend aus unseren Reihen gebrannt zu werden.“

Auf Viganòs neu veröffentlichten Seiten schreibt er:

„Eine solch ketzerische Weigerung, den Willen unseres Herrn umzusetzen, ist nichts als Häresie.“

Daher appelliert er nochmals an den Papst, dass dieser zurücktreten und seinen Platz für einen kompetenteren, der heiligen Schrift treueren Nachfolger räumen solle.

Seine Vorwürfe beendet Viganò mit einer apokalyptischen Konklusion:

„Wenn wir nicht die homosexuelle Gesellschaft und all diese Transvestiten am Scheiterhaufen brennen lassen, so werden wir es als Strafe in der Hölle müssen.“

Der weitere Inhalt der fünf Seiten erläutert den Ablauf der geplanten Inquisition und lobt dabei die herausragende Vorbereitung der amerikanisch, orthodoxen Kirche. So stünden nun seit bereits vier Jahren Brandstätten bzw. Scheiterhaufen bereit, mit einem jeweils üppigen Holzvorrat und Benzin. Es gäbe auch zahlreiche Stühle für Schaulustige, welche gegen einen Eintrittspreis an dem Spektakel teilnehmen könnten, dieses Entgelt würde anschließend in den Klingelbeutel der Kirche wandern.

Bislang gibt es keine Reaktion von Seiten des Papstes.

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