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Humpelnder Obdachloser kann nach 2€-Spende wieder normal laufen

In der Schildergasse, einer großen Einkaufsstraße in Köln, ereignete sich gestern etwas Unglaubliches. Ein Obdachloser lief laut dem 42-jährigen Passanten Bernd Osterfeld „wie ein angeschossenes Reh“ mit seinem Becher durch die Fußgängerzone, bis ihm eine ältere Dame zwei Euro spendete. Kurz nachdem die Dame weg war, konnte er wieder ganz normal laufen. „Das ist für mich das achte Weltwunder. Geld hat scheinbar doch heilende Kräfte“, sagte Osterfeld.

Nach eigenen Aussagen guckte er dem Bettler noch etwa zehn Sekunden hinterher, bis dieser plötzlich zum Sprint anzog und in die nächste Seitengasse einbog. Vor lauter Begeisterung, Zeuge eines Wunders geworden zu sein, habe Osterfeld schlicht vergessen, dem Mann zu seiner wieder erlernten Lauffähigkeit zu gratulieren. „Ich hätte gerne auch noch viel mehr zum Heilungsprozess erfahren. Vielleicht kann sich der Herr das ja erklären“, trauert er seiner verpassten Gelegenheit hinterher.

Hat Geld wirklich eine heilende Wirkung?

Die Geschichte vom Kölner Obdachlosen, der durch zwei Euro wieder das Laufen erlernte, ist bisher einmalig. Bisher war nur aus zahlreichen Studien bekannt, dass Geld nicht glücklich macht. Von einer möglichen Heilwirkung war bisher nicht die Rede. Das deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt will nun erforschen, wie die Heilung gelingen konnte. Die Wissenschaftler sind sich noch nicht sicher, ob alleine das Berühren von Geld heilend wirkt oder ob der Mann durch die Münze an eine heilende Substanz erlangte.

Erst einmal sollen einige Tierversuche durchgeführt werden. Etwa tausend Mäuse sollen mit verschiedenen Krankheiten infiziert werden. Anschließend wird getestet, ob die Tiere bei direktem körperlichen Kontakt zu Geld wieder genesen. Zum Einsatz kommen sollen dabei verschiedene Geldmünzen, Geldscheine und auch Bankkarten. Der wissenschaftliche Geschäftsführer des Forschungszentrums, Professor Günther Wess, ist schon sehr gespannt auf die Ergebnisse: „Vielleicht tut sich da sogar ein neuer Geschäftsbereich auf“.

Gönnerin fühlt sich hintergangen

Nur die barmherzige Gönnerin selber, Margret Uhl (68) traut dem Braten noch nicht: „Der hat mich doch nur verarscht. Der hatte gar keine Beinverletzung“. Doch Osterfeld ist sich seiner Sache sicher: „Ich hab es doch gesehen. Sie ist sicher eine von denen, die nicht einmal an Wunder glauben, wenn sie sie mit eigenen Augen sehen“.

 

 

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