Trump verkündet russischen Sprachunterricht an US-amerikanischen Schulen

Nach dem umstrittenen Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Helsinki, verkündete Trump in einer vor zwei Tagen einberufenen Pressekonferenz, dass spätestens zu Beginn des nächsten Schuljahres 2019 russischer Sprachunterricht in den Schulen eingeführt werden solle.

Trump kommentierte seinen Beschluss mit folgender Aussage: „Wir finden es eine hervorragende Idee, dass unser wundervolles Land der russischen Sprache mächtig wird. Es ermöglicht eine erhebliche Erleichterung in zukünftigen Handelsaffären mit einem sehr wichtigen Handelspartner wie Russland.“

Des Weiteren liebäugelte er mit der Idee, sich auch im Allgemeinen der russischen Kultur anzunähern, insbesondere der politischen Strukturierung.

Voraussichtlich wird sich dieser Zuwachs im Bildungsprogramm so manifestieren, dass der russische Sprachunterricht ab der vierten Grundschulklasse eingeführt und bis zum Oberschulabschluss gelehrt wird.

„Wir sind doch keine Kommunistenschweine!“

Der Senat muss den Gesetzesentwurf noch mit einem Mehrheitsvotum akzeptieren. Dies dürfte sich als eine überaus spaltende Abstimmung herausstellen. Aus republikanischen Reihen ließ sich ebenso Kritik verlauten wie aus dem ganzen Land.

Als der Gesetzesentwurf im vorangegangenen Tag dem Senat vorgeführt wurde, sprang der Erz-konservative Senator von Oklahoma Jim Inhofe konsterniert auf und schrie: „Wir sind doch keine Kommunistenschweine!“, und legte ein Veto ein.

Das endgültige Votum wird bis spätestens Oktober dieses Jahres feststehen, wobei frühzeitige Prognosen einen noch immer ausreichenden Rückhalt hinter Trump seitens des Senats erkennen lassen und demnach davon ausgegangen wird, dass auch Inhofes Veto überstimmt wird.

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