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Silvester 2017: Neue Pfandpflicht für Feuerwerkskörper beachten

Wenige Tage vor dem Ende des Jahres werden die Bürger noch einmal mit einer neuen gesetzlichen Regulierung konfrontiert. Mit dem heute beginnenden Verkauf von Feuerwerkskörpern tritt das neue Feuerwerkskörperentsorgungsgesetz (kurz FeuerEntsorgG) in Kraft. Ab jetzt sind alle Vertreiber von Feuerwerkskörpern verpflichtet, je Rakete, Bodenleuchtfontaine und Knallkörper ein Pfand in Höhe von 0,25 Euro einschließlich Umsatzsteuer zu erheben.

Gebrauchte Feuerwerkskörper zurückbringen

Das Pfandgeld gibt es natürlich auch zurück- wenn man seine abgebrannten und explodierten Alt-Feuerwerkskörper zurückgibt. Der Vertreiber, der das Pfand erhoben hat, ist bei Rückgabe eines Alt-Feuerwerkskörpers auch zur Erstattung des Pfandes verpflichtet. Somit gilt in Deutschland ab dem 28.12. faktisch ein Pfand-System für Feuerwerkskörper, wie es die Bürger seit Jahren schon bei Getränkeflaschen und –dosen kennen.

Von der Gesetzesänderung verspricht sich die Bundesregierung eine deutliche Reduzierung des Mülls auf den Straßen. Deutschland ist damit das erste Land, dass die EU-Verordnung zur Reduktion von Silvestermüll umsetzt. Gefahren sieht die Bundesregierung nicht- auch noch nicht explodierte Böller, die plötzlich hochgehen könnten, seien ungefährlich.

 

 

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