Sensationscoup der Polizei: Drogenfund in Berliner Club

Der gestrige Tweet der Berliner Polizei schockierte die ganze Stadt: Durch den Hinweis eines Kronzeugen aus dem Görlitzer Park konnte die Polizei bei einer Razzia Drogen im „Yaam Club“ finden. Lange Zeit galten Drogen in Berlin als ausgestorben, nun sind sie scheinbar vereinzelt wieder da. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um „Dope,Pillen und Pulver“.

Der Pressesprecher der Berliner Polizei, Winfrid Wenzel, war vor allem von der schnellen Identifikation der Drogen begeistert. „Obwohl Drogen für uns Neuland sind, konnten wir einen der Stoffe innerhalb von nur wenigen Stunden als Marihuana identifizieren“, sagte er. Zu den anderen Substanzen könne er noch keine Angaben machen, möglicherweise würde es sich auch um Schlaftabletten und Waschmittel handeln.

Bei einer Straßenumfrage stellte sich heraus, dass auch 99% der Berliner Bevölkerung noch nie etwas von den Drogen gehört hat. „Ich dachte, die gäbe es gar nicht mehr. Und dann auch noch bei uns in Berlin, unglaublich!“, sagte die besorgte Bürgerin Gisela Mankes. In den sozialen Medien gab es ähnlich überraschte Reaktionen: „Drogen in einem Berliner Club? Das ist ja erstaunlich, demnächst werden noch Busse am Zentralen Omnibushof gefunden“.

Drogen wohl jahrelang los- alle wieder glücklich

„Es handelt sich nur um einen Einzelfall, dem wir sofort einen Riegel vorgeschoben haben, ließ die Polizei verlauten. Man freue sich über das deutliche Signal und erwarte, in den nächsten 20 Jahren keine Probleme mehr mit Drogen zu haben. Auch die Besucher des Yaam-Clubs, die am Dienstagabend von der Kontrolle betroffen waren, zeigten sich über das Vorgehen der Polizei erfreut. Einer der Gäste, Manfred Kranich, meinte nur: „Die können uns gerne so viel kontrollieren wie sie wollen. Privatsphäre ist zweitrangig, wenn man überlegt, was da alles hätte passieren können“.

Der Hashtag #goodjob, den die Polizei in ihrem Tweet verwendete, bringt die erbrachte Leistung gut auf den Punkt. Und das mit nur 90 eingesetzten Beamten- das soll ihnen erst einmal einer nachmachen.

 

 

 

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