Reals Schiri-Glück erklärt: Zidane drohte mit Kopfstoß

Am Ende war alles wie erwartet: Real setzte sich, mal wieder mit Schiedsrichterglück, im Halbfinale der Champions League gegen den FC Bayern durch. Die Ereignisse wiederholen sich- man denke an den unberechtigten Elfmeter in der 90. Minute im Viertelfinale gegen Juventus oder an die beiden Abseitstore gegen Bayern im Vorjahr. Jetzt gibt es auch eine Erklärung: Zinedine Zidane, Trainer von Real Madrid, droht den Offiziellen vor wichtigen Spielen offenbar einen Kopfstoß an!

Die Szene aus dem WM-Finale 2006, als Zidane seinen Kopf gegen die Brust von Materazzi rammt, ist offenbar bis heute in den Köpfen der Schiedsrichter präsent. Über Folgeschäden Materazzis ist zwar wenig bekannt, das Risiko wolle jedoch kein Schiedsrichter eingehen, erklärte Sky-Schiedsrichterexperte Marcus Merk.

Dem pflichtete der türkische Schiedsrichter Cüneyt Cakir, der sich das ganze Spiel lang gefürchtet habe, bei. „Fußball ist zwar die schönste Nebensache der Welt, aber Gesundheit geht vor. Einen Kopfstoß von Zidane zu kassieren, das möchte ich nicht riskieren“, sagte er gegenüber dem Bildungsbad.

Ein Einschreiten der UEFA wegen Wettbewerbsverzerrung ist allerdings nahezu ausgeschlossen. „Wir gönnen es Real Madrid“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

 

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