Polizisten in Bayern dürfen jetzt aktiv in Dating-Apps wie Tinder eingreifen

Die Umstrittene Änderung des Polizeiaufgabengesetzes in Bayern hat für viel Unklarheit und Unbehagen gesorgt. Jetzt steht fest: Auch private Apps und Heimkonsolen sind vor den Augen des Bayrischen Gesetzes nicht mehr sicher. Eine Überwachung von Nachrichten war den Beamten bereits zugestanden worden, doch nun dürfen die Polizisten auch in die beliebte Dating App Tinder eingreifen.

Präventiv solle dies dazu dienen, mutmaßlichen Terroristen vor falschen Entscheidungen bei der Partnerwahl zu schützen und das Aggressionspotential, dass durch schlechte Matches oder unechte Bilder häufig reale Wutausbrüche zur Folge haben kann, direkt an der Quelle des Übels zu bekämpfen. Die Ordnungshüter versprechen sich durch das geschulte Auge der Beamten, die jetzt auch für die potentiellen Täter nach links oder rechts wischen dürfen, einen deutlichen Rückgang von Gewalttaten aus Frust.

Eine ähnliches Aggressionspotential sehen die Polizisten auch bei Onlinegames, die vor allem bei den jüngeren angehenden Terroristen beliebt sind. Im Netz kursieren schon seit geraumer Zeit Videos von sogenannten „rage-compilations“, die Gamer beim Ausrasten während ihrer Spiele zeigt. Das beunruhigt die Polizei. Deshalb soll auch hier konsequent gehandelt werden. Auf den Polizeistationen sollen nun gamingtaugliche Konsolen und PCs bereitgestellt werden, damit unmittelbar in die Spiele der Verdächtigen eingegriffen und der Ausgang entsprechend beeinflusst werden kann. Dadurch können die Polizisten Ruhe in die angespannten und erhitzten Gemüter der aufbrausenden Zockergemeinde bringen.

Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob diese Änderung nicht eher der Unterhaltung der Beamten und weniger der Sicherheit der Bürger dient, verwies der Pressesprecher auf Bilder von arbeitenden Ordnungshütern mit Headsets und Controllern und kommentierte: „Wir nehmen unseren Job hier sehr ernst und arbeiten Tag für Tag hart an einer besseren Gesellschaft.“

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