Nach Herz-OP: Schalke-Ultra wacht als BVB-Fan auf

„Fußball ist Herzenssache“: Das würden zwar viele Fans unterschreiben, zeigt sich aber selten so deutlich wie im Fall von Ralf Sprenger (56). Eine Woche nach seiner schwierigen Herz-OP ist der Schalke-Ultra wieder aus dem künstlichen Koma aufgewacht- und plötzlich brennender BVB-Anhänger. Von seinem alten Verein, seinem Schalke-Tattoo auf der Brust und seinem Merchandise will er seitdem nichts mehr wissen.

„Das eingesetzte Kunstherz, das unterstützend wirken soll, hat mir gezeigt, für welchen Verein es wirklich schlägt“, sagt Sprenger. Er verspüre für die Königsblauen „nur noch Hass“ und sei sehr dankbar, doch noch zum richtigen Verein gefunden zu haben. Wie aus ihm einmal ein Schalke-Fan werden konnte, wisse er nicht. „Ich war wohl im Herzen verfehlt“, sagt Sprenger.

Am Samstag wird er wohl erstmals im Heimspiel gegen Bremen im Dortmund-Block stehen. Seine Fahne mit dem Slogan „Echte Liebe“ liegt bereits bereit.

 

 

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