glyphosat

Landwirtschaftsminister: „Glyphosat zur Bekämpfung von nervigen Wespen und Mücken essentiell“

Quasi im Alleingang hat Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung um fünf Jahre abgestimmt. „Ich habe die Entscheidung für mich getroffen. Als Unkrautvernichtungsmittel ist Glyphosat essentiell wichtig, um nervige Wespen und Mücken zu bekämpfen“.

Er sei sich sicher, „dass diese Viecher nicht nur mir unendlich auf den Sack gehen“. Er wisse nicht, wozu „dieses Ungeziefer überhaupt gut ist“ und setze sich dafür ein, dass Insektensterben weiter zu fördern. Daher strebe er an, den Einsatz von Pestiziden auszubauen anstatt zu reduzieren.

Weitere Maßnahmen für Insektensterben geplant

Ähnlich verhalte es sich mit der Stilllegung von Kohlekraftwerken, die ein Schritt in die falsche Richtung wäre. Schließlich könne es durchaus sein, dass auch der Klimawandel seinen Teil zum Insektensterben beitrage. Weiterhin rate er Landwirten, Hecken und Randstreifen auf ihren Feldern durch zusätzliche Ackerfläche zu ersetzen.

Die Union trägt die Entscheidung mit. Schließlich zeige man so auch allen Kritikern, dass man durchaus politisch etwas bewegen und eigene Entscheidungen treffen könne, hieß es in einem Statement.

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1 Antwort

  1. 13. März 2018

    […] ansonsten sehe er viele Gemeinsamkeiten in politischen, gesellschaftlichen und religiösen Ansichten und bot deshalb eine künftige gemeinsame […]

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