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Kim Jong-un fürchtet, dass auch Nordkorea-Wahl manipuliert war

Unter Druck des US-Sonderermittlers Robert Mueller haben Google, Facebook und Twitter neue Zahlen zu russischen Werbekampagnen im Wahlkampf veröffentlicht. Die russischen Anzeigen, die alleine bei Facebook 126 Millionen Amerikaner erreichten, haben nun auch Kim Jong-un, Präsident Nordkoreas, auf den Plan gerufen. Er fürchtet, dass die sozialen Medien auch 2011 in Nordkorea eine Einflussnahme auf den Wahlkampf zuließen.

„Ich habe mich im eintägigen Wahlkampf zwar durchgesetzt. Aber was wäre passiert, wenn einer meiner beiden Brüder das Erbe durch russische Manipulationen bekommen hätte“, so Kim Jong-un. Vor allem sei ihm auch wichtig, dass seine Position als Präsident demokratisch legitimiert sei- und da könne er sich bei einer manipulierten Wahl nicht sicher sein.

Fast hätte er mit seinen neuen Raketen das gesamte Sillicon Valley hochgejagt, sagte der nordkoreanische Diktator. Nur ein Anruf seines Sicherheitsexperten Park Chung-hee zur rechten Zeit habe ihn davon abgehalten. „Er hat Entwarnung gegeben und mich daran erinnert, dass es in unserem Land gar keine sozialen Medien gibt“, sagte Jong-un. Dennoch prüfe der Sicherheitsexperte nun alle 28 Webseiten des nordkoreanischen Intranets penibel auf manipulative Inhalte.

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