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Gefängnis vollkommen überlastet: In JVA Moabit 300 Insassen entlassen

Endlich tut er mal was für die Ordnung und Sicherheit der Berliner Gefängnisse! Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne), der zuletzt aufgrund der schlechten Personalsituation in den Berliner Gefängnissen und dem Ausbruch von vier Gefangenen aus der JVA Plötzensee scharf in der Kritik stand, hat mit einer innovativen Maßnahme alle Kritiker zum Schweigen gebracht.

Er ist jetzt so etwas wie ein Vorreiter, vor ihm war noch niemand auf diese Idee gekommen. Die 300 harmlosesten Häftlinge der JVA Moabit dürfen gehen, um mehr Platz für die anderen Häftlinge zu schaffen. „Die haben alle niemanden getötet und auch sonst keiner Fliege was zu leide getan“, erklärt Behrendt. Ohne großen Aufwand habe man nun fast ein Drittel der etwa 950 Haftplätze eingespart.

Zurückgehende Kriminalität erwartet

Durch die vorzeitige Entlassung entspanne sich nicht nur die Platzsituation der Gefangenen, auch auf viele Beamte könne er nun weiterhin verzichten. „Irgendwas sagt mir, dass mit dieser genialen Maßnahme auch die Kriminalität zurückgehen wird. Die Insassen werden jetzt bestimmt insgesamt weniger Drogen konsumieren oder Gewalt ausüben“, sagte ein euphorisierter Behrendt dem Bildungsbad.

Er wolle nun auch für Tegel, Plötzensee und Heidering einen ähnlichen Plan entwickeln. Dann sei er sich sicher, dass auch seine größten Kritiker erkennen würden, dass er die Gefängnisse sicherer mache.

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