Mutter spielt mit Kind im Kindergarten

Ferienende und Kindergartenbeginn sorgen für Gefühlschaos bei Müttern

Der Sommer neigt sich dem Ende, auch, wenn er sich vielerorts mit herrlichen Temperaturen verabschiedet. Das bedeutet aber: Für einige Mitmenschen beginnt eine Zeit voller Gefühlschaos.

Überall ist zu beobachten, dass junge Frauen auf wildfremde Menschen zugehen – egal, ob männlich oder weiblich – und ihnen schluchzend um den Hals fallen, sie einfach umarmen und sich fest an sie drücken. Es kann jeden zu jeder Zeit und überall treffen. Ob morgens auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt oder mitten auf der Straße an einer Verkehrsampel. Ja, auch mittags am Fast-Food-Restaurant oder kurz vor dem Friseurtermin passiert es. Wenn eine junge Frau auf sie zustürzt oder auf der Straße die Fahrertür ihres Wagens unvermittelt öffnet und sie ohne Vorwarnung umarmt, lassen Sie es einfach zu. Fragen sie nicht nach dem Warum. Geben sie das gute Gefühl einfach zurück und nutzen ihre Chance.

Doch Vorsicht – es handelt sich nicht etwa um aus dem Rhythmus gekommene Frühlingsgefühle oder die plötzlich auftretende Unwiderstehlichkeit des oder der „Angesprungenen“. 

Die Eingewöhnungsphase im Kindergarten fällt nicht jeder Mutter leicht

Es hat schlichtweg die Schulzeit oder Kindergarteneingewöhnungsphase begonnen. In den Sommerferien haben viele eine schöne Zeit mit der ganzen Familie verlebt, sind in den Urlaub gefahren oder haben Ausflüge unternommen. Jetzt aber beginnt wieder der Ernst des Lebens. Der Mann geht wieder seiner Arbeit nach. Aber die Frau…

Für viele Mütter beginnt die Zeit des Loslassens. Das ist nicht immer einfach, wenn die ohnehin gestressten Kindergärtnerinnen die neuen Kleinen mit in die Gruppe integrieren wollen und die Mutter erkennen muss, dass sie nicht dabei sein darf. Da lässt manch eine ihren Gefühlen freien Lauf und klammert sich wahllos an wildfremde Menschen.

Mütter: Tränen, Trauer, Trost?

Ähnlich gestaltet es sich bei den neuen Erstklässlern. In den ersten Tagen nach der Einschulung geht die Mutter stolz an der Hand ihres Kindes über den Schulhof, bis vor die Klasse. In Einzelfällen sogar bis an den Platz im Klassenraum. Schweren Herzens lassen sie dann nach dem Schulgong und fünffacher Aufforderung durch die Klassenlehrerin die Hand ihres Kindes los und werfen sich auf dem Weg nach draußen noch ein paar Handküsse und leidende Blicke zu. Fällt die Tür ins Schloß, fließen die Tränen und die Mütter schleichen mit gesenktem Kopf vom Hof. 

Doch für die Trauer bleibt wenig Zeit. Direkt um die Ecke warten bereits einige Männer, die sich extra für diese Zeit freigenommen haben und den Frauen Trost spenden.

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