Echo Verleihung

Der Echo lebt doch weiter: AfD-Auszeichnung für deutsches Kulturgut

Viele Künstler und Künstlerinnen haben aus Protest gegen die Verleihung des Echos an die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang ihre Trophäe zurückgegeben. Die Ansammlung der Rückläufer im Keller der Berliner Zentrale der deutschen Musikwirtschaft eröffnet den Funktionären des Bundesverband Musikindustrie e.V. (BVMI) nun neue Möglichkeiten. Nach der Würdigung der beiden Sprechgesangsinterpreten für Ihr konsequentes Werk zur Förderung von Antisemitismus, Frauenverachtung und Homophobie möchte der Bundesvorstand nun kurzfristig weitere Persönlichkeiten mit dem Echo würdigen, die in der Tradition der guten alten Zeit (1933-1945) Kultur schaffen.

Die Idee dazu kam von der Alternative für Deutschland (AfD). In einer gestrigen Pressekonferenz betonte die Partei, dass sie sich den Bundesverband Musikindustrie e.V. als Nachfolger der 1945 umständehalber geschlossenen Reichsmusikkammer gut vorstellen kann.

Die vielen retournierten Trophäen können für die leicht veränderte Auszeichnung optimal verwendet werden. Im Gespräch für mögliche Preisträge sind zum Beispiel die stellvertretende Bundesfraktionsvorsitzende der AfD, Beatrix von Storch, für Ihre poetisch-politischen Twitter-Meldungen und die Band „Böhse Onkelz“ für Ihr Lebenswerk.

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