Brückentag: Obdachloser fürchtet um Schlafplatz

Das ganze Jahr über wirft ihm niemand eine Geldmünze in den McDonalds-Becher- und jetzt am offiziellen Tag der Brücke haben es die wohlhabenden Bürger auch noch auf seinen Schlafplatz abgesehen: Joachim Peetz (53) ist in diesen Tagen nicht gut auf seine deutschen Mitbürger zu sprechen.

Gegenüber dem Bildungsbad schildert er sein Leid: „Denen geht es das ganze Jahr gut, aber keiner interessiert sich für diese Brücke, geschweige denn für mich. Und dann wird mehrmals im Jahr ein Brückentag ausgerufen und plötzlich kommen sie und versuchen, mir auch noch meinen Schlafplatz zu klauen. Das geht zu weit“.

Er werde alles dafür tun, den Tag lebendig und ohne Gebietsverlust zu überstehen. Auch wenn er Schwierigkeiten erwarte, da so ziemlich jeder diesen Tag unter einer Brücke verbringen wolle.

 

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1 Antwort

  1. 1. September 2018

    […] Zwar könne er sich das deutlich umweltbewusstere Verhalten nicht erklären, stellte aber fest: „Ohne Wohnungslose wäre unser Umweltproblem noch viel größer, vielleicht wäre unsere Welt sogar ganz anders, als wir sie heute kennen“. Für die nächsten Wochen sei er mit mehreren Obdachlosen verabredet, um herauszufinden, was diese anders als wohlhabendere Bürger machen. Er rief alle Bürger dazu auf, die Schlafplätze auf der Straße gefälligst in Ruhe zu lassen. […]

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