Altersbeschränkung für Bluetooth-Box: wegen extremer Lautstärke ab jetzt FSK 18!

Endlich ist Schluss mit dem unnötigen Lärm durch Musik-Boxen! Seit heute dürfen Bluetooth-Boxen nicht mehr an Minderjährige verkauft werden. Auch der Besitz und „Konsum“ der Bluetooth-Lautsprecher ist strafbar. Zu diesem Urteil kam der Bundesgerichtshof am Dienstagmorgen,“ da sich 99% der Bürger immer wieder über die fürchterlich laute Musik auf den Straßen aufregen mussten“, wie es in der Urteilsverkündung hieß. Volljährige Menschen dürfen Bluetooth-Boxen hingegen weiterhin uneingeschränkt nutzen.

Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands haben sich Bluetooth-Boxen zu einem echten Problem entwickelt.Vor allem, da die ortsansässigen Jugendlichen den Großteil des Tages an Bushaltestellen verbringen, und ihren, für ihr Alter typischen, schlechten Musikgeschmack ungefragt mit den genervten und zum Teil verängstigten Anwohnern teilen.

Verbindung zur Bluetooth-Boxen oftmals durch Störsender in Gehstöcken gekappt

Viele Rentner äußerten ihren Unmut über die laute Musik anfangs eher passiv aggressiv, indem sie beim Einstieg in den Bus kräftig ihren Rollator in die Kniekehlen des jeweiligen Jugendlichen rammten, der vor ihnen stand. Aufgrund des mangelnden Erfolges dieser Methode, bauten einige Rentner dann Störsender in ihre Gehstöcke ein und setzen sich gezielt zwischen die Jugendlichen, um die Kopplung von Smartphone und Bluetooth-Box zu unterbrechen. Vor allem bei der JBL Flip 4 und der Aldi Bluetooth Box habe das auch gut funktioniert.

Um die Jugendlichen dauerhaft von den Bluetooth-Lautsprechern fernzuhalten, hat der Bundesgerichtshof bereits mögliche Strafen bei Nichteinhaltung der Regeln verkündet. Wer eine Box an Minderjährige verkauft, muss damit rechnen, dass sein zweiter Vorname durch eines der peinlichsten Jugendwörter des Jahres ersetzt wird. Markus “Was ist das für 1 Life“ Müller ist der erste Betroffene dieser neuen Regelung und wird sich in Zukunft zwei Mal überlegen, ob er dieses Risiko noch einmal eingehen wird.

Währenddessen müssen die minderjährigen Straftäter bei Regelbruch ihre gesamte Musiksammlung auf jeweils ein Megabyte große Floppy Disks übertragen. Alleine für einen durchschnittlich langen Kollegah-Track bräuchten sie somit bereits sechs Disketten.

Im Alter ist laute Musik vollkommen in Ordnung

Dr. Martin Semmel, Experte für Halbwüchsige, begrüßt die Entscheidung des Bundesgerichtshofes ebenfalls:
„Ein für andere Menschen erträglicher Musikgeschmack, entwickelt sich bei dem Großteil der Bevölkerung erst mit zunehmenden Alter. Man spricht hierbei auch von einer auditiven Exponentialität.“ Dr. Semmel zückt daraufhin sein Smartphone und sagt: „Ich bin immerhin 78 und gönn dir mal meine Spotify-Playlist. Geht gut ab oder?“

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