Hakenkreuz

AfD-Wähler kreuzt versehentlich mit Hakenkreuz an

Josef Braun (63) hat der „Alternative für Deutschland“ seine Stimme gegeben- statt eines normalen Kreuzes machte er versehentlich ein Hakenkreuz auf seinem Stimmzettel. „Das ist scheinbar unterbewusst passiert, dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich distanziere mich ganz deutlich von diesem Zeichen sowie rechtem Gedankengut“, sagte Braun.

Erste Befürchtungen, die Stimme könne aufgrund der strengen Wahlregeln für nichtig erklärt werden, erklärte der Bundeswahlleiter Dieter Sarreither für unbegründet. „Das Wichtigste ist, dass eindeutig zu erkennen ist, wem die Stimme gilt. Durch das Hakenkreuz wussten wir sofort Bescheid, dass er wohl die AfD meint“, erklärte er die Sachlage.

„Lügenpresse, Lügenpresse“

Nach dem ersten Schock scheint sich Braun erst einmal wieder beruhigt zu haben. Ihm sei es sehr wichtig, sich an der Wahl zu beteiligen. „Auch wenn man keiner Partei ganz zustimmt, sollte man das kleinste Übel wählen und damit Schlimmeres wie etwa Nazis verhindern“, sagte er. Als Beispiel nannte er die NPD.

Auf Nachfrage des Bildungsbades, ob er die AfD denn nicht zu den rechten Parteien zähle, fuhr Braun aus seiner Haut: „Lügenpresse, Lügenpresse“. Sein aggressiver Blick deutete dabei auf Gewaltbereitschaft hin. „Das sind alles Lügen! Ihr macht unser Vaterland kaputt! Haut doch ab!“ schreit er noch, bevor er sich selber auf den Weg macht.

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