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„Mist, uns fehlen auch Dorfbewohner und Menschen unter 40“: GroKo droht an Ministeranwärtern zu scheitern

Seit Mittwoch kursiert die Liste mit Namen der möglichen Minister für das neue Kabinett. Scharfsinnigen Journalisten fiel auf, dass Kanzlerin Angela Merkel mit ihrer DDR-Biografie voraussichtlich die einzige verbleibende Ostdeutsche im neuen Kabinett sein könnte. Wie die investigative Ministerrecherche des Bildungsbads nun aufdeckt, sind Ostdeutsche aber nicht die Einzigen, die nicht berücksichtigt werden. Auch nach Dorfbewohnern oder Menschen unter 40 Jahren sucht man unter den potenziellen Ministern vergeblich.

Schon aufgrund der fehlenden Ostdeutschen hatten sich Politiker aller Parteien sehr skeptisch gezeigt. Nun scheint die große Koalition tatsächlich an der Vergebung der Ministerposten zu scheitern. Führende Politiker zeigen sich einig, keine Regierung bilden zu wollen, die das Volk nicht repräsentiere. Martin Schulz sagte unter großem Beifall: „Um repräsentativ für das Volk entscheiden zu können, müssen wichtige Bevölkerungsgruppen auch im Kabinett berücksichtigt werden. Das sei derzeit nicht der Fall- und eine Regierungsbildung in dieser Konstellation somit nicht vertretbar.

Schulz opfert sich selbst

Eine letzte Chance gebe es aber noch. Schulz selber sei dazu bereit, seinen Wunsch auf das Außenministerium zu begraben, sollte sich „wirklich jemand aus dem Volk finden“. Bewerbungen für den Kabinettsposten als Außenminister können Ostdeutsche, Dorfbewohner und Menschen unter 40 Jahren an folgende E-Mail-Adresse senden: Bewerbung@marionette-gesucht.de.

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