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Aus Neumann wird Neufrau: Familiennamen werden nun an das Geschlecht angepasst

Endlich wird das Geschlecht auch im Familiennamen berücksichtigt: Um Verwirrung vorzubeugen, sind alle weiblichen Neumanns, Zimmermanns und Lehmanns von nun an mit Neufrau, Zimmerfrau und Lehfrau anzusprechen. Für die „Feministische Partei die Frauen“ war diese Festlegung längst überfällig. „Endlich muss ich mich nicht mehr als Mann bezeichnen lassen“, freut sich Parteimitglied Frauke Hofffrau, die bis gestern noch Hoffmann hieß.

Gegenüber dem Bildungsbad spricht die Partei von einem weiteren kleinen Schritt in Richtung der Gender-Gerechtigkeit. Und auch Intersexuelle dürfen sich freuen. Auf ihrem Personalausweis steht zukünftig die Geschlechtsendung „es“. Beispiel gefällig? Neues, Zimmeres und Lehmes. „Klingt doch toll“, findet Uta Neues, die unmittelbar von der neuen Regelung betroffen ist.

Zahlreiche Betroffene

Neues ist eine von Vielen. Allein die Familiennamen Hoffmann (200.000), Neumann (130.000) und Zimmermann (120.000) kamen in Deutschland bis jetzt 450.000 Mal vor. Zahlreiche Personalausweise müssen nun neu ausgestellt werden. Für die als besonders schnell und zuverlässig geltende deutsche Personalausweisbehörde sollte das aber kein Problem darstellen.

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