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Artenschutz: Deutscher Jagdverband fordert Abschusserlaubnis für wildernde Menschen

In vielen Bundesländern dürfen Jäger wildernde Hunde und Katzen in Wäldern erschießen, wenn sie weit genug vom letzten Haus entfernt sind. Das Gesetz dient dem Artenschutz der Wildtiere. Da dieser aus Sicht der Jäger dennoch weiterhin gefährdet ist, fordert der Deutsche Jagdverband nun auch eine bundesweit geltende Abschusserlaubnis für wildernde Menschen ein.

Mensch größter Wildtier-Mörder

„Die Zahlen zeigen ganz eindeutig, dass der Mensch in Deutschland die meisten Wildtiere tötet. Ich sehe keinen Grund, warum dann gerade Menschen nicht abgeschossen werden dürfen“, äußert sich der Präsident des Deutschen Jagdverbandes, Hartwig Fischer. Bei Hunden und Katzen funktioniere die Regelung gut und man gehe davon aus, dass man den Wildbestand durch die Regelerweiterung über Jahre sichern könne.

Strikte Regeln sollen sicherstellen, dass friedliche Waldspaziergänger auch künftig keinen Schuss in den Rücken zu befürchten haben. Erst ab einer Entfernung von einem Kilometer zum letzten Haus soll ein Abschuss im Ermessen des Jägers liegen. Wer sich etwa mit einem Spazierstock eindeutig als Spaziergänger zu erkenne gebe, sei in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Auch Kinder seien ungefährdet, wenn sie mit einem großen Schild deutlich anzeigen, dass sie keine Wildtiere töten wollen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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